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40 Vorbereitung mit Gesamt-Tour-Karte

UNSER Abenteuer der LANGSAMKEIT

Dieses ist unser Plan aus 2009, was daraus ab 3.Juli 2010 wurde, steht dann im
LOGBUCH / Niederlande 2010 und weiterer Untertitel für die nächsten Jahre in dieser HOMPAGE

Unsere geplante Abreise Anfang Mai 2009 ab EMDEN

über die Niederlande / Belgien / Luxemburg, wollen wir uns mit einer Kreuz- und Querreise auf Kanälen
u. Flüssen nach PARIS zum 30.7. untern Eifelturm treiben lassen, von dort könnte es in Frankreich
über die Mosel auf den Rhein wieder nach Emden zum Überwintern gehen.

Im Elsas bei Straßburg oder weiter oben, bei Basel kann man aber auch auf den Rhein gehen,
dort dann bis Mainz auf den Main, statt wie o.g. wieder nach Emden zu fahren.

Auf dem Main, durch und an schönen Städten vorbei, wie Würzburg, Nürnberg usw, geht es stromaufwärts
bei Bamberg in den Main-Donau-Kanal. Das kann man schlecht bei Hochwasser mit der DELLE machen,
dafür ist ein Segler nicht ausreichend motorisiert, es sei denn, man kann Schlepphilfe von Ort zu Ort
/ Hafen zu Hafen in Anspruch nehmen Somit richtet sich jede unsere Fahrzeit immer nach dem Wasserstand.
Aber das sind wir von der Nordsee ja sowieso gewohnt, dort kommt dann immer noch der Wind hinzu.
Tagelange Liegezeiten sind immer drin, also auch Binnen. (auf Flüssen, egal ob Stromabwärts o. -aufwärts )

Bei Regensburg schwimmt man in die DONAU und jetzt läuft es Stromabwärts über Österreich (Wien)
zur Slowakei (Bratislava) nach Ungarn (Budapest) Serbien/Rumänien (Belgrad) über Maldawien / Ukraine
geht es endlich ins Schwarze Meer und dort in die Adria mit der Türkey/Griechenland
Jugoslawien/Italien (Vendig), event dann nach Malta ins Mittelmeer an der Küste der Cote d`Azur
mit den Inseln dort ?

Sollte es uns jetzt an persönlicher Kraft fehlen oder das Geld knapp werden (Mittelmeer ist angeblich teuer)
könnten wir auf kurzem Weg nach Spanien unter Segel schippern, es dort mal versuchen
oder aber wieder über die Rhone, usw, zurück Mosel, dort im Rhein abwärts,
könnte es wieder über Holland oder Dortmund-Ems-Kanal  nach EMDEN gehen

Alle diese Tourmöglichkeiten findet Ihr unter den entsprechenden Gebiets-Buttons auf diese Seite
oder aber auch mit besten Niederschriften unter www.BELUGA-on-tour.de

oder wir bleiben bis zum Ende der LÖFFELLISTE im Süden z.B. auf den Kanaren ?
Dort würde ich dann sicher einen Töpferkurs für die URNE machen und mit meiner Asche v. Christa füllen lassen,
um die Mottlau unterm KRANTOR in Danzig damit wieder zu beehren, meinem Schlupfort.

www. Beluga-on-Tour.de     
Doris Sutter schreibt unter "Krumme Touren" im Kapitel 2
unter Abenteuer der Langsamkeit     
Das Boot und wir    
    
Schnecken haben es gut, sie haben ihr Haus immer dabei.    
Wir haben viel Ähnlichkeiten mit ihnen. Unser Boot, wie ein gemütliches Schneckenhäuschen, unsere Geschwindigkeit, Schneckengalopp.    
Doch Platz ist reine Gewohnheitssache und wir dürfen wirklich nicht jammern.    
    
Wir haben alles was ein Mensch braucht.    
Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Esszimmer und Bad.    
Alles in Mini-Format und deshalb super gemütlich.    
Auch der Komfort kommt nicht zu kurz.    
Von der elektrischen Zahnbürste über Backofen und Computer bis Wäschetrockner.    
Alles klein, handlich und nützlich.    
Wir können gemütlich auf dem Balkon in der Sonne sitzen und nehmen uns die Freiheit so oft wir wollen einen neuen Vorgarten oder Nachbarn zu genießen.    
Dieses Jahr strahlt unsere Beluga mit der Sonne um die Wette. Mein Kapitän war ein sehr fleißiger Maler.     
Die Talente meines Kapitäns, Manfred, sind vielfältig.    
Die einzige wirkliche Grenze die er anerkennt ist diejenige, die er sich selbst setzt und als unüberwindlich hinnimmt.    
    
Er ist so zuverlässig wie ein Fels in der Brandung. Wie heftig man sich auch an ihn lehnt, er gerät nie ins Wanken. Er ist der einzige Mensch den ich kenne, dem es ein ganzes Leben gelang den schlafenden Riesen in sich immer wieder zu wecken. Bei so viel guten Eigenschaften kann man leicht übersehen, dass ihm die Eleganz eines Yeti zu eigen ist und an die saftigen ellenlangen Flüche gewöhnt man sich im Laufe der Jahrzehnte. Bei gutem Wetter kann jeder Steuermann sein. Er steuert unser Schiff auch bei Gewitter und Sturm durch die Wirrnisse des Lebens. Es donnert und blitz schon mal, aber eingeschlagen hat’s noch nie.    
Entweder hat ein Mann die Fähigkeiten eines Anführers oder nicht.    
    
Die Mannschaft, das bin ich, Doris, der Prototyp eines bewegungsmuffeligen unsportlichen Stubenhockers.    
Ich finde mich eigentlich ganz nett. Böse Zungen sagen mir jedoch den Charme eines Vorschlaghammers nach.    
Ich meide Menschen, die dauernd damit beschäftigt sind ihren eignen Olymp anzuhäufeln.    
Wenn ich selbst einen Anfall von Eitelkeit habe, versuche ich ihn zu ignorieren. Ich sage mir immer, das Bild, das mir aus dem Spiegel entgegensieht darf nicht wichtiger sein, als die Person, die davor steht.    
Mich selbst nicht so wichtig zu nehmen gehört wohl zu meinen besten Eigenschaften.    
Unser enges Zusammenleben auf dem Boot funktioniert gut.    
Jeder Mann kann seine Frau dahin bringen, wohin sie ihn haben will.    
Man muss seinem Partner erlauben Makel zu haben. Man bewundert Menschen wegen Ihrer guten Eigenschaften, aber man liebt sie wegen ihrer Fehler.    
Es gibt eine kleine, wichtige, zu beherzigende Regel: Autos, Boote und Sex sind Dinge, über die man sich als Frau einem Mann gegenüber nur lobpreisend äußern sollte. Und eine kluge Frau lernt schnell ihren Mann auch ohne Grund zu loben. So klappt’s.    
Weil wir sehr unabhängig von einander sind, kann uns nichts und niemand trennen, auch keine enge Zweisamkeit.     
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