Home |  Datenbedarf v. Kunden |  Kontakt |  Disclaimer |  Impressum |  AGB | 
weitere Informationen: 82 Roermond NL/Belgien 2011 |  Ratte an Bord |  Schleppfahrt |  Ruderschaden |  Motorschaden i.d.NL |  81 Emden-NL2010 b.Rünthe |  40 Vorbereitung in Emden >>> |  bisheriges Seglerleben |  weitere Informationen: die Nordsee |  Kater PEDRO |  Schräglage_46_Grad | 
80.1 Kater Pedro

 

 
Von EZ-Redakteurin JANINE SCHALLER S0 49 21 / 89 00 415 vom 1. Juli 2010
                                
                                 Törn ohne Kater „Pedro“

Das Paar aus dem Ruhrgebiet startet jetzt (1.7.2010) die Reise von Emden aus in den Süden von Europa, mit gelegtem Mast durch die NL / B / F über die Donau ins Schwarze und Mittelmeer,
die es letzte Jahr verschieben musste, weil sein Schiffskater in Emden weglief und es dann, nach
dem Wiederauffinden am 1.10.2009 zu spät für die Reise wurde.

Es fällt ihnen nicht leicht, ihren Kater „Pedro“ zu Hause zu lassen,
dennoch starten Christa Meurer und Jürgen Riesen aus Unna voraussichtlich
heute von Emden aus ihren mehrmonatigen Segeltörn, den sie schon letztes Jahr
im August geplant hatten.
Die Reise musste das Paar verschieben, weil sein Kater im Falderndelft vom Boot gesprungen
und mehrere Wochen verschwunden war (die Emder Zeitung berichtete).
„Es wäre schon schön, ein Tier an Bord zu haben, aber es geht nicht“, sagte Jürgen Riesen.
„Pedro wird von der Nachbarschaft versorgt“, sagte Christa Meurer. Eine Nachbarin füttere
den Kater nicht nur, sondern sorge auch für die oft eingeforderten Streicheleinheiten.
Mit der in Cuxhaven registrierten „Delle“, die ihren Liegeplatz in Emden hat, soll es
eventuell bis ins Schwarze Meer gehen.
Zunächst stehen aber Belgien und Frankreich an. Am 30. Juli will das Paar aus Unna in Paris sein.
„Ich will am Eiffelturm meinen 71. Geburtstag feiern“, sagte Jürgen Riesen. Wie lange die beiden
auf Reisen sind, steht noch nicht fest.
„Es kommt auf unsere Kräfte an und ob es uns nach Hause zieht“, sagte Jürgen Riesen.
Der gebürtige Danziger hat das Segelschiff „Delle“ innerhalb von viereinhalb Jahren selbst gebaut.
Mitte der 1990er Jahre war das 13 Meter lange und 3,50 Meter breite Segelboot fertig.
Riesen: „Es ist so schmal (nur 3,55 m bei 12,80 m Länge) und wiegt nur 10 Tonnen,
davon entfallen jeweils 3 Tonnen auf zwei Kiele als Kontergewicht.
Während Jürgen Riesen seit seinem 18. Lebensjahr segelt, war seine Lebensgefährtin vor
zwölf Jahren das erste Mal auf einem Segelboot. Im Winter möchte die 61-Jährige allerdings
nicht auf dem Boot bleiben. „Ich könnte mir aber gut vorstellen, in Emden auf einem
Hausboot zu leben. Wir haben uns schon informiert“, sagte Christa Meurer.
Ob es tatsächlich heute losgehen kann, wussten die beiden noch nicht
   – es fehlte noch ein Ersatzteil für die Pumpe, die zur Motorkühlung notwendig ist.
Wer die Reise von Christa Riesen und Jürgen Riesen in den nächsten Jahre verfolgen möchte,
               kann dies im Internet unter www.sy-delle.de
- Eine Reise der LANGSAMKEIT - Städtereise a.d. Wasser BINNEN durch West- und Südeuropa,
statt aussenrum, wie es fast alle Segler mit so einem Schiff machen und machen können,
halt auch ein wenig dem Alte angepasste Reise in den Süden für den letzten Lebensabschnitt.


                  Ein Wiedersehen mit vielen Tränen

                                     Nach Bericht in der Emder Zeitung:

                      Vermisster Schiffskater wurde nach fünf Wochen von Emdern gefunden.
                            Von EZ-Redakteurin JANINE SCHALLER S89 00 415 Emden.
                               vom 1.10.2009
Die Segler Christa Meurer und Jürgen Riesen aus dem Ruhrgebiet sind überglücklich:
Gestern haben sie ihren Kater „Pedro“ endlich wieder auf den Arm nehmen können.
Das Wiedersehen im Emder Tierheim lief gestern Nachmittag nicht ohne Tränen bei
Christa Meurer und mit anhänglichem Schmusen von „Pedro“ ab. Wie berichtet, war
das zwei Jahre alte Tier im August an einem stürmischen Abend von der im Falderndelft
liegenden Segelyacht „Delle“ gesprungen und seitdem verschwunden.
Mehrere Zeitungsanzeigen, tägliches Absuchen der Umgebung und die
Information von Polizei, Feuerwehr und andere Suchaktionen hatten keinen Erfolg gebracht.
Daraufhin wandte sich das Paar aus Unna an die Zeitung.
„Am Montag wurde Pedro von einer sehr tierlieben Familie aus der Benningastraße gefunden.
Sie erinnerte sich an den Artikel in der Emder Zeitung und brachte ihn zum
Tierheim“, sagte Jürgen Riesen, nachdem er sich bei den Emdern persönlich bedankt hatte.
Im Tierheim hatte sich der Verdacht der Emder Finder bestätigt, dass es sich um den
vom Schiff gesprungenen Kater handelt. „Pedro“ ist am Hals gechipt, wodurch er eindeutig
identifiziert werden konnte. „Wir waren auf Norderney, als wir benachrichtigt wurden“,
sagte Jürgen Meurer. Ihre Yacht hatten die Segler für einen neuen Anstrich in Emden
gelassen und hatten die Fähre zur Insel genommen.
„Im Tierheim waren alle so lieb und nett. Und ich möchte mich auch noch bei allen Emdern
bedanken, die sich bei uns gemeldet haben, wenn sie meinten, unseren Kater gesehen
zu haben“, sagte Jürgen Riesen.
Am späten Nachmittag sind er und seine Lebensgefährtin mit „Pedro“ erst einmal zurück
nach Unna gefahren. Dort wollen die Segler ein paar Wochen bleiben, bevor sie von Emden
aus zu ihrem mehrmonatigen „Wasser-Camping“ starten. „Pedro bleibt dann aber, wie
früher auch, zu Hause. Eine Tour mit dem Schiff wollen wir ihm nicht nochmal antun“,
sagte Jürgen Meurer.
Sind wieder vereint: Christa Meurer, Kater „Pedro“ und Jürgen Riesen. EZ-Bild: Wilken
Donnerstag, 1. Oktober 2009
 

 

EMDEN Der Plan war einfach zu schön, um wahr zu sein:
„Silvester mit der ganzen Familie unterm Eiffelturm liegen.“ So hatte es Jürgen Riesen aus Unna, der derzeit mit seiner kleinen Segeljacht im Emder Hafen liegt, gestern noch bildlich vor Augen.

Daraus wird nun erst einmal nichts mehr. Kater Pedro ist nämlich weg. Er verschwand in einer stürmischostfriesischen Nacht vor etwa zwei Wochen in Emden von Bord.

Es war einfach zu laut für Pedro. Auch die neue Umgebung machte ihm Angst“, stellte Riesen fest.

Dem Ehepaar war der schwarze Kater vor zwei Jahren zugelaufen und seither nicht mehr von ihrer Seite gewichen. „Er ist nicht nur ein Haustier für uns. Ohne Pedro können wir einfach nicht weitersegeln“, erzählte der 70-Jährige.

Dabei sollte die Segeltour eine ganz besondere werden:
erst nach Emden, dann weiter über Holland, Belgien und Frankreich, bis hin zum Mittelmeer. Eine Reise, die selbst für den erfahrenen Segler eine Herausforderung dargestellt hätte. Dieser kann und will er sich nun nicht mehr stellen.

„Ich segle seit meinem 18. Lebensjahr. Für Pedro sollte es seine Premiere werden“, erklärte der gelernte Kaufmann. Und der Verlust ist ihm ins Gesicht geschrieben:
kein Lächeln, sondern Nichts wünschen sich Jürgen Riesen und Christa Meurer mehr,als dass Pedro zurückkehrt. trübe, traurige Augen, die nur darauf warten, den Liebling
wieder beobachten zu können. „Nachts ist er besonders anhänglich. Taucht plötzlich zwischen unseren Köpfen auf und umgarnt uns bis zum nächsten Morgen.“

Christa Meurer, „Mutter“ der vermissten Katze, hat es nicht weniger schlimm getroffen. Die Tierfreundin sieht sich selbst den Emder Möwen gegenüber verantwortlich:
„Es ist ein ganz natürlicher Reflex: Sobald ich ein Lebewesen entdeckt muss ich füttern oder helfen.


weitere Informationen: 82 Roermond NL/Belgien 2011 |  Ratte an Bord |  Schleppfahrt |  Ruderschaden |  Motorschaden i.d.NL |  81 Emden-NL2010 b.Rünthe |  40 Vorbereitung in Emden >>> |  bisheriges Seglerleben |  weitere Informationen: die Nordsee |  Kater PEDRO |  Schräglage_46_Grad |