80 bisheriges Seglerleben

Trockenfall in der Weser, als das Wasser nachts wiederkam, kam auch die Winhose,
dann am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) mehrere Zeltlager verwüstet hat und uns arg in
Schrecken versetzt hat, es war als wenn neben uns ein Hubschrauber landen würde.
Die Windhose zog in ca 300 Meter an uns glücklicherweise ohne Schaden anzurichten,
vorbei, mit ca 5 cm und bis dann alles in 10 Minuten vorbei war, bei ca 20 cm Wasser
unter den Kielen verbog sich die Kettenklaue und bei dem Wind konnte die Kette erst
bei 32 Meter am Bugkorb angebunden werden.
Die Angst um die Finger beim Rucken der ziehenden Kette war nicht von schlechten Eltern.
Da die 50 Meter Kette im Kettenkasten mit einem Tampen, der bis zum Deck dann reicht,
dieses zur Sicherheit, den Anker abzuschlagen (dann mit Boje) hätte einfach alles aus-
rauschen können, doch wußte ich nicht, ob der Tampen nach der letzen Reinigung der
Kette wieder richtig befestigt wurde und nachts dann in Weser zu treiben, ist ja auch
nicht gerade vernünftige Seemannschaft, also galt es einfach, den Kettenausrausch
abzustoppen. was dann bei ca. 32 Meter auch endlich gelang,
das war dann durch diese viel zu große Länge aber die zigfache Sicherheit für das kommende,
auflaufende Wasser von ca. nur 2,80 m Ankergrund
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